Der DOM – Rauminstallation aus recycelten Glascontainern

 

Die städtische »Grundform« neu in Szene setzen

Einerseits ist der Glascontainer ein reines Nutzobjekt, dessen Formschönheit keine Beachtung findet. Andererseits hat seine klar wiedererkennbare elementare Kubatur einen nicht unbedeutenden Einfluß auf das städtische Gesamtbild.

Der Glascontainer entledigt sich seiner herkömmlichen funktionalen Gestalt und bekommt durch eine archetypische Formensprache eine neue architektonische Dimension.

Sieben Container werden ineinander verschnitten und ergeben überkuppelte Raumfolgen. Die zentrale Kuppel sitzt auf vier Tonnen auf und ist hoch genug zum Stehen. Das Hauptvolumen lädt zum Sitzen und Kommunizieren ein, während die Apsiden Platz zum ausruhen bieten. Die vorhandenen Öffnungen der Baukörper, ehemals für den Flascheneinwurf vorgesehen, werden zu Oberlichtern.

Die Website zum DOM: transstruktura.com/dom/

 

 

Transstrukturas Dom bietet unbegrenzte Nutzungsmöglichkeiten und kann sowohl als temporäre Unterkunft als auch als geschützter Rückzugsort oder als Spielobjekt dienen.

 

Hotelzimmer:

Festival »Theater der Welt« Mannheim, Marktplatz, Mai-Juni 2014

 

Improvisiertes Spielhaus und experimenteller Wohnprototyp:

Festival »Experimental Days« am Spreeaker, September 2014

 

Raum für Soundinstallationen

Festival »Kunst am Spreeknie« in Schöneweide, Juli 2014 und Ausstellung »Unerhöhrte Räume«, Kunsthalle am Hamburgerplatz, Weißensee, Berlin, Dezember 2014

 

Lounge und Jugendtreff

»Zentrum für Kunst und Urbanistik« in Moabit, Berlin, Oktober-November 2014

 

Materialien

7 aussortierte Glascontainern, 15 Waschmaschinenschüsseln, von Innen mit Goldfolie tapeziert.

Etwa 2.000 alte Glascontainer wurden vom Berliner Betreiber im vergangenen Jahr aussortiert. Dank der hohen Widerstandsfähigkeit der verwendeten Glasfaser, sind die meisten immer noch robust genug für eine alternative Verwendung.

 

Konfigurationen

Das modulare System ist frei kombinierbar und bietet Potential für die verschiedensten Baukörper:

 

Mobilität

Dank seiner Modularität ist der Dom leicht zu transportieren und am neuen Ort aufzubauen. Er diente bisher den Ansprüchen eines temporären Hotelzimmers, Ausstellungsraum für Toninstallationen, Spielhaus sowie als Lounge und Jugendtreff. Er lädt jedes mal die Besucher ein, seine Funktion dem Standort entsprechend neu zu erfinden.