Gruppe

Transstruktura ist eine offene Gruppe von Architekt*innen, in der sich für jedes Projekt eine passende Arbeitsgemeinschaft findet. Den Kern von Transstruktura bilden aktuell – Nataliya Sukhova, Viktor Hoffmann, Andreas Heim, Eva Dietrich, Ola Kopka und Justus Wunschik (Mediendesign).

Wir stehen für die Verbindung innovativer Raumkonzepte mit einer realistischen und lösungsorientierten Umsetzung. Im Mittelpunkt unserer Projekte stehen die gestalterische Experimentierfreude, ein hoher Anspruch an ökologische und soziale Nachhaltigkeit und der respektvolle Umgang mit dem baulichen Kontext. Unsere kreativen Leitideen verfolgen wir konsequent bis ins Detail. In unserem partizipativen Entwurfsprozess legen wir Wert auf den intensiven Ideenaustausch und konstruktiven Dialog mit Auftraggeber*innen und allen Projektbeteiligten.

Die kooperative Flexibilität unserer Architekt*innengruppe ermöglicht uns je nach Auftragslage und Projektumfang vielseitig zu reagieren, und auf ein breites Spektrum von Kompetenzen zurück zu greifen. Mit unserem vielschichtigen und interdisziplinären Entwurfsansatz arbeiten wir an der Schnittstelle zwischen Architektur, Stadtplanung und Innenraumgestaltung. Unser Fokus liegt dabei auf: Wohnungsbau, Arbeitswelten, Kunst & Kultur, Methoden für Fertigbauweise und Interventionen im öffentlichen Raum. Auf diesen Gebieten setzen wir auf unsere Berufserfahrung, die wir seit ca. 15 Jahren sowohl als selbstständige Architekt*innen, als auch in renommierten Architekturbüros sammeln konnten.

Die Architekten von Transstruktura sind Mitglieder der Berliner Architektenkammer und beteiligen sich aktiv in professionellen Verbänden und Wissensnetzwerken, wie „Bund Deutscher Architekten“ und „Architects for Future Deutschland e.V.“. Wir nehmen kontinuierlich an internationalen Ausstellungen und Biennalen teil, bestreiten erfolgreich Architekturwettbewerbe und realisieren innovative Bauvorhaben. Unsere realisierten Bauprojekte werden in renommierten Architekturzeitschriften publiziert. Sowohl in Berlin und Brandenburg als auch international, verfügen wir über ein breites Netzwerk von kompetenten Fachplaner*innen und erfahrenen ausführenden Firmen.

Nataliya Sukhova begann ihr Architekturstudium an der Akademie der Künste in St. Petersburg und setzte es an der Bauhaus-Universität Weimar fort, wo sie es im Jahr 2003 mit Auszeichnung abschloss. Sie sammelte umfangreiche Berufserfahrung in internationalen Architekturbüros in Deutschland, Russland und der Schweiz, unter anderem bei David Chipperfield Architects in Berlin.

Seit 2013 ist sie als freischaffende Architektin Mitglied der Architektenkammer Berlin.

2019 wurde sie in den Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA) berufen. Dort engagiert sie sich im Kuratorium der BDA Galerie Berlin. Als Co-Kuratorin verantwortete sie den Beitrag des BDA Berlin im Rahmen des WIA – Women in Architecture Festivals (2021 und 2025) sowie die Ausstellungsreihe zur Stadtentwicklung „Berlin Atlas“ (2022, 2024, 2026).

Neben ihrer praktischen Tätigkeit übernimmt sie Lehraufträge und hält Vorträge an Hochschulen sowie bei Architektur- und Fachveranstaltungen.

Sie nahm unter anderem an der Architektur-Biennale in Venedig (2003), der Architektur-Biennale in Rotterdam (2009) sowie an zahlreichen Architekturausstellungen teil. Ihre Arbeit wurde mit dem Avant-Garde Award (2009), dem Houzz Award (2019) und dem German Design Award (2021) ausgezeichnet.

Seit 2019 ist Nataliya Sukhova zudem Partnerin bei Studio Singer PartGmbB – Ingenieur:innen und Architektinnen, wo sie im interdisziplinären Team mit Akustikingenieur:innen Projekte für Musik und Kultur realisiert.

Hat sein Studium der Architektur und der Freien Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar abgeschlossen und die interdisziplinäre Diplomarbeit wurde in die Sammlung „10 Jahre Bauhaus“ aufgenommen und repräsentierte die Hochschule bei nationalen und internationalen Ausstellungen. Sein Interesse im Filmbereich führte zu einem weiterführenden Regiestudium an der Filmakademie Wien, Klasse Michael Haneke. 

Seine langjährige Berufserfahrung hat er in Architekturbüros in Berlin, St. Petersburg und Rom gesammelt. Als Projektleiter war er für die Leistung von öffentlich finanzierten Schulbauprojekten verantwortlich und hat im Bereich Ausführungsplanung und Bauleitung gearbeitet.  Die Projekten, an denen er beteiligt war, erhielten Auszeichnungen und wurden in Architekturzeitschriften wie CUBE und AIT publiziert.

Des weiteren hat er eine Fortbildung in BIM für Planung, Ausschreibung und Vergabe abgeschlossen. Sein Interesse im Bereich Film führte zur Initiierung von interdisziplinären Projekten im Bereich Film, Theater und Freie Kunst.

Hat vor dem Studium der Architektur an der Bauhaus-Universität Weimar eine Ausbildung zum Schreiner abgeschlossen. Bereits während des Studiums hat er den Bau eines selbst entworfenen innovativen Passivhauses am Bodensee begleitet.

Nach seinem Studium folgte eine Berufstätigkeit in Wien bei Architekt Martin Kohlbauer, bei dem er nach gewonnen Architekturwettbewerben als Projektleiter für großmaßstäblichen Wohnungsbauprojekten verantwortlich war. anschließend war er als Projekt- und Bauleiter in Berlin (Carsten Lorenzen Architekten, Architekt Thomas Kröger) tätig. Seit 2014 ist er Mitglied der Architektenkammer Berlin und erhielt Auszeichnungen für eigene realisierte Bauprojekte welche in Architekturzeitschriften wie CUBE und AIT publiziert wurden.

Als freischaffender Architekt ist er spezialisiert auf Bauen im Bestand und Wohnungsbau. Erfolgreiche Teilnahme an Design- und Architekturwettbewerben, Festivals und Ausstellungen.

Hat ihr Architekturstudium an der Technischen Universität Braunschweig abgeschlossen (2007) und erhielt als Studierende den 1. Preis des Internationalen Iakov Chernikov Preis. In 2011 erhielt sie ein DAAD Stipendium für den M.A. Research Architecture (Visuelle und Räumliche Kulturen) am Goldsmiths College, University of London.

Als freischaffende Architektin ist sie seit 2013 Mitglied der Architektenkammer (Berlin, zuvor Hamburg). Internationale Berufserfahrung sammelte sie u.a. bei in O.M.A. (Rotterdam), David Chipperfield Architects (London) und feld72 (Wien) und war an zahlreichen bekannten Projekten im Gebäudeentwurf, in der Stadtplanung und in Kunst im öffentlichen Raum beteiligt. Von 2014-15 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Architekturtheorie und Design (Prof. Philip Oswalt) an der Uni Kassel.

Ihr Fokus lag lange Zeit auf Konzept und Entwurf und ihr Anliegen ist es diese zukunftsfähig und nachhaltig umzusetzen. Als freischaffende Architektin betreut sie ihre Projekte vom Entwurf bis zur Realisierung. Die Zukunft ihrer Tätigkeit sieht sie in der Verbindung von Design und der Sanierung des Gebäudebestands sowie der Verwendung von erneuerbaren Materialien, so dass sie ihr Wissen kontinuierlich in diesem Bereich erweitert. Sie ist aktiv bei und Gründungsmitglied der Architects for Future e.V., in diesem Netzwerk setzt sie sich aktiv für die Bauwende ein. In 2021 initiierte sie das Verbundforschungsprojekt einer Systemanalyse des Bau- und Gebäudebereichs, das eine staatliche Förderung von ZUKUNFT BAU erhielt, und das sie aktuell leitet.

Hat seinen Abschluss an der Bauhaus-Universität Weimar an der Fakultät Medien gemacht (Media Art & Design). Nach 2 Jahrzehnten in der Agenturszene (Internationale Werbung und Onlinekommunikation) ist er seit 2015 selbstständig. Er ist freier Art Director und Dozent für Institute und Hochschulen im Fachbereich Mediendesign. Mit seinem Expertenwissen in den Bereichen digitale Medien und Kommunikation bereichert er regelmäßig unsere Projekte.


Wie läuft eine Zusammenarbeit mit Transstruktura ab?

Am Anfang steht ein kostenloses Erstgespräch, in dem wir Ihr Projekt, Ihre Wünsche und den Rahmen kennenlernen. Danach entwickeln wir gemeinsam ein Angebot, das genau auf Ihr Vorhaben zugeschnitten ist. Wir legen Wert auf einen intensiven, partizipativen Entwurfsprozess — das bedeutet: Sie sind von der ersten Skizze bis zur Fertigstellung aktiv eingebunden. Alle wichtigen Entscheidungen treffen wir im Dialog.

Welche Leistungsphasen übernimmt Transstruktura?

Wir übernehmen alle neun Leistungsphasen der HOAI — von der Grundlagenermittlung (LP 1) über Entwurfs- und Genehmigungsplanung bis zur Bauleitung und Objektbetreuung (LP 9). Bei Bedarf koordinieren wir auch Fachplaner wie Statiker, Energieberater und Haustechnikplaner. Für Projekte mit spezifischem Fokus — zum Beispiel nur Entwurf oder nur Bauleitung — schneiden wir das Leistungsbild individuell zu.

Arbeitet Transstruktura auch außerhalb von Berlin?

Ja. Unser Schwerpunkt liegt auf Berlin und Brandenburg, wir haben aber auch Erfahrung mit Projekten in anderen Regionen. Sprechen Sie uns an — wir prüfen im Einzelfall, ob und wie eine Zusammenarbeit möglich ist.

Was ist das Besondere an Transstruktura als Architekturbüro?

Transstruktura ist keine klassische Bürostruktur, sondern eine offene Gruppe von Architektinnen und Architekten, die sich für jedes Projekt in einer passenden Arbeitsgemeinschaft zusammenfindet. Das erlaubt uns, flexibel auf unterschiedliche Projektgrößen und Typologien zu reagieren und ein breites Spektrum an Kompetenzen einzubringen — von Wohnungsbau über Arbeitswelten bis zu Kunst und Kultur. Alle Kernmitglieder haben an der Bauhaus-Universität Weimar studiert.

Plant Transstruktura auch nachhaltige und ökologische Architektur?

Nachhaltigkeit ist kein Add-on, sondern Grundhaltung. Wir arbeiten konsequent mit ökologischen Materialien wie Holz, Lehm, Zellulosedämmung und Recyclingbaustoffen. Kreislaufwirtschaft im Bauen — etwa die Wiederverwendung von Altholz oder Klinkern — ist für uns gestalterisches Prinzip, nicht bloße Pflichterfüllung. Alle Mitglieder des Kernteams sind aktiv bei Architects for Future Deutschland e.V.

Baut Transstruktura ausschließlich in Holz?

Nein. Holzbau ist ein Schwerpunkt, weil er ökologisch überzeugt und gestalterisch viel Spielraum bietet. Wir arbeiten aber typologisch und materiell breit — von Umbau und Sanierung im Bestand über Innenraumgestaltung bis zu öffentlichen Räumen und Kulturbauten. Entscheidend ist nicht das Material, sondern die Haltung dahinter.

Übernimmt Transstruktura auch Umbauten und Sanierungen?

Ja, Bauen im Bestand ist ein fester Bestandteil unserer Arbeit. Wir haben Erfahrung mit dem Umbau und der energetischen Modernisierung von Bestandsgebäuden — vom Einfamilienhaus der 1930er Jahre bis zu gewerblichen Räumen. Der respektvolle Umgang mit dem baulichen Kontext ist uns dabei besonders wichtig.

Für welche Projektgrößen und Bauaufgaben ist Transstruktura geeignet?

Wir arbeiten an Einfamilienhäusern, Mehrfamilienhäusern, Arbeitswelten, Kulturbauten und Projekten im öffentlichen Raum. Durch unser offenes Gruppenmodell können wir sowohl kleinere Bauvorhaben mit persönlicher Betreuung als auch größere Projekte mit erweitertem Team realisieren.